Flirten am Arbeitsplatz

Die meisten und auch die haltbarsten Beziehungen entstehen am Arbeitsplatz, denn hier läuft man tagtäglich den gleichen Menschen über den Weg. Dabei bieten sich viele Möglichkeiten sich näher kennenzulernen, wenn man auf Partnersuche ist.
Oftmals ist dabei aber auch der Umgang förmlicher, weil man sich möglicherweise siezt. Genau das kann aber sogar von großem Vorteil sein, denn Förmlichkeit ist eine gute Grundlage, um eventuell unangenehme Situationen diskret zu behandeln. So mancher Flirt am Arbeitsplatz wurde nämlich schon als sexuelle Belästigung aufgefasst. Insbesondere das Flirten mit „Untergebenen“ wird dabei oft als belästigend empfunden. Hingegen das Kokettieren mit Vorgesetzten als unangebracht.

Nützlich für einen Flirt sind hier gemeinsame Pausen, in denen man sich mit dem interessanten Gegenüber ungezwungen unterhalten kann. Dabei kann man das Gesprächsterrain gut nach gemeinsamen Themen sondieren.
Aufdringlichkeit sollte allerdings vermieden werden. Ein Schritt zuviel kann nämlich zu einer deutlichen Trübung des kollegialen Miteinander führen.
Besser ist dagegen mit kleinen höflichen Diensten zu überraschen. Beispielsweise vielleicht Jemandem einen Kaffee mitbringen, oder etwas aus der Kantine bzw. dem Schnellrestaurant von nebenan.

Als Vorgesetzter ist es da schon etwas einfacher.
Aber auch hier gilt immer darauf zu achten, daß der „Untergebene“ stets den ersten Schritt macht. Im Zweifelsfall werden die Flirtaktionen eben an einen Ort ausserhalb des Betriebes verlegt.
Es ist auch nicht weiter schlimm, Jemanden nach Feierabend abzupassen und ihn auf ein Gespräch einzuladen. Damit hier nichts passieren kann, ist  Höflichkeit die oberste Regel. Die Höflichkeit ist sozusagen der doppelte Boden.
Und wenn es gar nicht anders geht, schreibt man eben einen Brief. Er ist nach wie vor der diskreteste Weg, seine Sympathie zu vermitteln, aber auch der diskreteste Weg, sein Desinteresse auszudrücken.

Februar 10, 2011
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